8. Bergische Biennale für Neue Musik 2010
30. April bis 5. Juni 2010 |
Wuppertal · Remscheid · Solingen
„Aufschwünge“
heißt das Motto der 8. Bergischen Biennale für Neue Musik 2010. Es
bezieht sich auf ein Klavierstück mit dem Titel „Aufschwung“ aus den
Fantasiestücken op. 12 von Robert Schumann, dessen 200. Geburtstag
wir in diesem Jahr feiern. In seinem 1837 komponierten Klavierzyklus
thematisiert Schumann nicht nur einen „Aufschwung zum Höheren“ (E. T.
A. Hoffmann, Kreisleriana), sondern geht auch neue Wege im eigenen
Schaffen und in der Gattung.
Das
gesamte Programm des Festivals zum Ansehen und Ausdrucken (PDF-Datei,
431 KB)
Die vielfältigen Formen des geistigen Aufschwingens sind
das Thema der diesjährigen Biennale. Grundidee der 17 Konzerte ist, dass
hier nicht nur neue und neueste Musik erklingt, sondern diese auch mit
Schlüsselwerken der älteren Musik in einen sinnvollen Kontext gebracht
wird – mit Kompositionen, die eine besondere Stellung im Werk eines
Komponisten, einer Epoche oder Gattung haben und damit eine
Weichenstellung bedeuten oder eben einen Aufschwung initiieren.
Wichtig ist der tatsächlich vorhandene Zusammenhang
zwischen den Werken des Programms. Das Konzept meint nicht eine simple
Konfrontation von „Alt “ und „Neu“, sondern ein Zusammentreffen,
das Verbindungslinien aufzeigt.
Der programmatische Rahmen der 8. Bergischen Biennale für
Neue Musik 2010 reicht von der Musik des Mittelalters bis in die Gegenwart des
21. Jahrhunderts, vom Streichtrio bis zum Chorkonzert und vom Orgeltag bis
zum Schulprojekt.
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