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| 11 Uhr | Ev. Stadtkirche Remscheid Ruth Forsbach an der Beckerath-Orgel (1981) |
| ANRUFUNGEN Franz Tunder (1614-1667), „Herr Gott, dich loben alle wir“ — Choralfantasie Jörg Herchet (*1943), „43 Namen Gottes“ — Komposition 3 für Orgel Johann Sebastian Bach (1685-1750), „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ BWV 686 Jürg Baur (1918-2010), „Aus tiefer Not“ — Partita in drei Sätzen Johann Sebastian Bach, „Vater unser im Himmelreich“ BWV 682 Henning Frederichs (1936- 2003), „Vater unser im Himmelreich“ — Ciaconia |
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| 12 Uhr | Ev. Stadtkirche Remscheid Torsten Laux an der Beckerath-Orgel (1981) Boris Becker — Perkussion |
| Robert Schumann
(1810-1856), 5. und 6. Fuge aus den Sechs Fugen über den Namen B A C H op. 60 für Orgel Torsten Laux (*1965), Zwölf Psalmen für Orgel und Perkussion Psalm 1 „Der Weg des Frommen, der Weg des Gottlosen“ Psalm 3 „Morgenlied in böser Zeit“ Psalm 4 „Ein Abendgebet“ Psalm 5 „Gebet um Leitung und Bewahrung“ Psalm 23 „Der gute Hirte“ Psalm 30 „Dank für Rettung aus Todesnot“ Psalm 46 „Ein feste Burg ist unser Gott“ Psalm 103 „Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes“ Psalm 121 „Der treue Menschenhüter“ Psalm 130 „Aus tiefer Not“ Psalm 137 „Klage der Gefangenen zu Babel“ Psalm 100 „Ein Aufruf zum Lobe Gottes“ Improvisation über B A C H für Orgel und Perkussion |
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| 14 Uhr | St. Antonius,
Wuppertal Christoph Ritter an der Klais-Orgel (1973) |
| Johann Pachelbel
(1653-1706), Ciacona d-Moll György Ligeti (1923-2006), Volumina Heinrich Scheidemann (1596-1663), „Christ lag in Todesbanden“ Johann Sebastian Bach (1685-1750), „Christ ist erstanden“ BWV 627 Thierry Escaich (*1965), Cinq versets sur le Victimae Paschali |
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| 15 Uhr | St. Antonius,
Wuppertal Roland Dopfer an der Klais-Orgel (1973) |
| Olivier Messiaen (1908-1992), La Nativité du Seigneur (Die Geburt des Herrn): III Desseins éternels (Ewige Ratschlüsse) IV Le Verbe (Das Wort) Johann Pachelbel (1653-1706), Ciacona f-Moll Olivier Messiaen, Livre d´orgue (Orgelbuch) IV Chants d’oiseaux (Vogelgesänge) für die Osterzeit Georg Muffat (1653-1704), Toccata tertia Olivier Messiaen, Les Corps glorieux (Die verklärten Leiber) V Force et agilité des corps glorieux VI Joie et clarté des corps glorieux |
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| 17 Uhr | Ev. Luther-Kirche Solingen Thomas Pehlken an der Weyland-Orgel (1960) |
| Ludwig van Beethoven
(1770-1827), Zwei Präludien op. 39 Hermann Schroeder (1904-1984), Beethoven-Variationen Samuel Scheidt (1587-1654), „Vater unser im Himmelreich“ Thomas Pehlken (*1970), „Vater unser im Himmelreich“ Dietrich Buxtehude (1637-1707), Toccata manualiter BuxWV 164 Frank Stanzl (*1970), Toccata minimal |
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| 18 Uhr | Ev. Luther-Kirche Solingen Ludwig Audersch an der Weyland-Orgel (1960) |
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Johann Sebastian Bach (1685-1750), Praeludium
Es-Dur, BWV 552/1 |
Veranstalter: Evangelische Stadtkirchengemeinde
Remscheid
Eintritt frei, Kollekte erbeten

Foto: © Sinfonia — Das junge Orchester für Neue Musik in NRW
Vier aktuelle Kommentare zu Schumanns Klavierstück „Aufschwung“
aus den Fantasiestücken op. 12 bilden das Programm des Orchesters
Sinfonia.
Michael Schultheis’ minimalistisches Stück nimmt den Gestus der Vorlage
bewusst zurück. Bei Valentina Tebiakina werden dagegen Reminiszenzen an
das Original mit persönlichen musikalischen Gedanken montageartig
verknüpft. Friederike Krois hat ein Werk geschaffen, das einzelne
Elemente mal ernst, mal spielerisch aufgreift. Johannes Marks’
Komposition findet zu einer Architektur, die dem Original frei
nachempfunden ist. Im Zentrum des Abends steht eine Instrumentierung des
Klavierstücks für die Sinfonia-Besetzung von Lutz-Werner Hesse. So
lässt sich ein unmittelbarer Bezug der neuen Kompositionen zu Schumanns
„Original“ herstellen.
Sinfonia — Das junge Orchester für Neue
Musik in NRW
Leitung: Johannes Marks
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V.
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €
Schostakowitsch schuf 1927/28 die erste Komposition
ausschließlich für Schlaginstrumente.
Die drei weiteren Werke nähern sich der Besetzung Schlagzeug und Orgel
sehr unterschiedlich:
Petr Eben hat sich von fünf Bildern aus der „Offenbarung“ anregen
lassen.
Albright ist inspiriert von einem Lichtphänomen. (Ein Halo ist eine
ringförmige Lichterscheinung um Sonne oder Mond, die durch Brechung oder
Spiegelung an Eiskristallen in der Atmosphäre entsteht.)
Harrison schließlich setzt in seinem fünfsätzigen Werk sein hier sehr
umfangreich besetztes Schlagzeugorchester (mit einer Mixtur aus
ungestimmten Metall-, Holz- und Fellinstrumenten sowie gestimmten Schlag-
und Tasteninstrumenten) der solistischen Orgel mal begleitend, mal
konkurrierend an die Seite.

Fotos: © C. Roderburg
Veranstalter: Kantorei Barmen-Gemarke
in Zusammenarbeit mit der Bergischen Gesellschaft für Neue Musik
Eintritt frei, Spende zugunsten der STIFTUNG KANTOREI BARMEN GEMARKE
erbeten
Proben
Donnerstag, 13. Mai 2010 (Christi Himmelfahrt) ab 11.30 Uhr bis ca. 17.30
Uhr
mit Pausen für Mahlzeiten und Gespräche
Freitag, 14. Mai 2010, ab 19.30 Uhr
Samstag, 15. Mai 2010, 10 Uhr bis 15 Uhr und ab 16.00 Uhr
Sonntag, 16. Mai 2010, ab 15 Uhr Generalprobe mit Instrumenten
Erfahrene Chorsängerinnen und -sänger, die offen für moderne Chormusik sind, sind herzlich dazu eingeladen. Die Proben sind so gelegt, dass auch Berufstätige daran teilnehmen können. Privatquartiere für auswärtige Gäste können auf Wunsch gestellt werden.
Anmeldung bis 20. April bei KMD Ruth Forsbach-Backhaus
Weitere Informationen zum Chorprojekt und ein Anmeldeformular
finden Sie hier (pdf-Datei).
Veranstalter: Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
Sándor Veress (1907-1992)
Introduzione und Coda für Klarinette, Violine und Violoncello
Arvo Pärt (*1935)
Für Alina für Klavier solo
Béla Bartók (1881-1945)
Kontraste für Klarinette, Violine und Klavier
Robert Schumann (1810-1856)
Aus den Märchenerzählungen op. 132 (1.Satz) für Klarinette, Viola und
Klavier
György Kurtág (*1926)
Hommage à R. Schumann für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d
György Ligeti (1923-2006)
Etüde Arc-en-ciel für Klavier solo
Krzysztof Penderecki (*1933)
Quartett für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello

Liviu Neagu-Gruber — Violine
Momchil Terziyski — Viola
Vera Milicevic — Violoncello
Gerald Hacke — Klarinette
Verena Louis — Klavier
Veranstalter: Tony Cragg Foundation
Vorverkauf: An der Kasse des Skulpturenparks;
www.nrw-ticket.de, Tel. 0180 / 500 18 12 (14 Ct. / Min.
Festnetz),
ELPI, Wuppertal Willy-Brandt-Platz 15, Tel. 0202 / 45 55 61;
Ticket Zentrale Wuppertal, Armin-T.-Wegener-Platz 5, Tel. 0202 / 45 45 55
Eintritt für das Konzert: 19 € / ermäßigt 13 €
Mit anschließendem Abendessen der „Palette in der Villa Waldfrieden“: 68 €
(Reservierungen hierfür: Tel. 0202 / 50 62 81)
Jörg Herchet (*1943)
aus „43 Namen Gottes“ für Orgel Heft 5, Nr. XXIII (2009)
Arvo Pärt (*1935) Da pacem Domine
für 4 Stimmen (2004/06)
Johann Christian Schickhard (1680-1762)
Concerto G-Dur für 4 Altblockflöten und Basso continuo
Steve Reich (*1936)
Clapping hands (Schlagzeug solo)
Gregorianik
Veni creator spiritus
Henning Frederichs (1936-2003)
Veni creator, imple (für Orgel, 1986)
Jacob van Eyck (1590-1657)
Pavane „Lacrymae“ für Sopranflöte solo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Es ist genug (4-stimmiger Choral)
Henning Frederichs
Klagelaute (1995), Motette nach Psalm 10 für 4-8 Stimmen
Steve Reich
Solo für zwei Marimbaphone
Ryohei Hirose (1930-2008)
Ode I für 2 Blockflöten
Johann Sebastian Bach
Jesus, unser Trost und Leben (Chor und B.c.)
William Albright (1944-1998)
An Alleluia Super-Round (1973) for eight or more Singers and Instruments
Leoš Janáčeks Streichquartett Nr. 2 verweist mit seiner
Überschrift „Intime Briefe“ auf außermusikalische Inhalte. Auch in
Elena Firsovas Streichquartettkompositionen ist das Lyrische, Bildhafte
wesentlich, wie die programmatischen Titel ihrer Werke verdeutlichen. Das
Streichquartett Nr. 10, „La Malinconia“, hat sie Beethoven
gewidmet.
In diesem Konzert erklingen sowohl Beethovens op. 18 Nr. 6 als auch
Firsovas „Antwort“ auf dieses berühmte Streichquartett.

Foto: © Bettina Osswald
Johannisberg-Quartett:
Ulrike Nahmmacher — Violine
Martin Roth — Violine
Jens Brockmann — Viola
Christine Altmann — Violoncello
Veranstalter: Sinfonieorchester Wuppertal
VVK: TopTicket, Tel. 0202 / 569 44 44 | Tickets
online bestellen
Eintritt: 12,55 € (alle Plätze)
Eine Performance aus Musik, Sprache und Tanz zu (frei bearbeiteten) Werken von:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Siciliano aus der Sonate für Flöte und Cembalo, BWV 1031
Johann Sebastian Bach
Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine,
Chor aus der Johannes-Passion, BWV 245 (1724)
Hanns Eisler (1898-1962)
„Die Fabriken“ aus dem Film „Kuhle Wampe“ (1932)
Thelonious Monk (1917-1982)
Reflections, Jazzballade für Querflöte, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug
Charlotte Ortmann (*1985)
Drahtseilakt, Jazzsuite in drei Sätzen (2009)
Charlotte Ortmann
Flowers in the wind, Motiv und Gospelsong (2009)
Peter Ortmann (*1951)
Entfernung von der Vergangenheit, op. 5, Polka mit jazzmodalen Einschüben
Peter Ortmann
Wupperkotten, op. 31, Sequenz im Jazzstil für Sopransaxophon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug
(Uraufführung)
Robert Schumann (1810-1856)
Aufschwung, op. 12, No. 2

Foto: Peter-Ortmann-Quartett, © Michael Sieber/rga
„Tri-A-tonus“ ist eine Anspielung sowohl auf das markante Intervall Tritonus (bei Bach bis Charlie Parker) als auch auf die künstlerische Gemeinschaft aus Tanz, Sprache und Musik, denn die Performance bedient sich der Elemente Töne/Klänge/Rhythmen, Worte/Sätze/Gesten und Bewegung. Melodien und Harmonien alter Musik weisen auf künftige Entwicklungen z.B. im Jazz hin. Texte, Sprachexperimente und Tanz begleiten und erläutern die musikalischen Beiträge von alter Musik bis zur Jazz-Avantgarde.
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik
e.V.
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €

Foto: © Neues Wuppertaler Streichtrio
„... tessons de son ...“ — „...
Klangscherben ...“, Fragmente musikalischer Historie und Erinnerung,
verschmelzen mit Gegenwärtigem zu neuer, lebendiger Gestalt.
Kaum ein Konzertort wäre sinnfälliger als das Kaleidoskop des Lichtturms,
um Beethovens gattungsbildendes Ur-Trio im Rückspiegel der Moderne zu
erleben.
Neues Wuppertaler Streichtrio:
Jakob Schatz — Violine
Michael Gehlmann — Viola
Denis Krotov — Violoncello
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik
e.V.
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €
Ruth Schonthal (1924-2006)
Seven Songs of Love and Sorrow
Text: Emily Dickinson
Robert Schumann (1810-1856)
Frauenliebe und -leben op. 42
Text: Adelbert von Chamisso
Ben Moore (*1960)
„So free am I“ (Seven Settings of Poems by Women)
Text: Clément Marot, Gilles Daurigny, Lancelot Carle, Claude Chappuys
und
anonyme Überlieferungen
Wilhelm Killmayer (*1927)
Blasons anatomique du corps feminin
Text: Amy Lowell, Katherine Philips, Anna Wickham, Dorothy Parker, Muriel
Rukeyser und anonyme Überlieferungen buddhistischer Nonnen
Ein Liederabend, der Frauenbilder aus verschiedenen Perspektiven und Zeitepochen zusammenträgt und zahlreiche Facetten des Frauenliebens und -lebens beleuchtet

Foto: © S. Patzke, H. Morrison © actors photography, © T. Tismar
Veranstalter: Evangelische Stadtkirchengemeinde
Remscheid
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €
26 Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse des
Gymnasiums Sedanstraße entwickeln in Zusammenarbeit mit Studierenden der
Hochschule für Musik und Tanz eigene Bewegungsabläufe und Szenen. Sie
gehen dabei von ihren Assoziationen zum Musikstück „Hay que caminar“
von Luigi Nono aus und fügen die Szenen passend oder kontrastierend zur
Musik zu einer Choreographie zusammen.
Studierende, Schülerinnen und Schüler erhalten bei diesem Projekt die
Möglichkeit, sich intensiv mit performativen Prozessen zu beschäftigen
und künstlerische Ausdrucksformen in Auseinandersetzung mit
zeitgenössischer Musik zu finden.
Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln,
Standort Wuppertal Schülerinnen und Schülern des Gymansiums Sedanstraße,
Wuppertal
Leitung: Corinna Vogel
Luigi Nono (1924-1990)
„Hay que caminar“ — sognando für zwei Violinen
Anton Bruckner (1824-1896)
Sinfonie Nr. 7 E-Dur
Bearbeitung für Kammerorchester (Klarinette, Horn, Harmonium, Klavier
vierhändig und Streichquintett) von Hanns Eisler, Karl Rankl und Erwin
Stein
George Benjamin (*1960)
Viola, Viola
Zwei echte „Monumente“, die unterschiedlicher nicht
sein könnten, erklingen in diesem Konzert.
In „Hay que caminar“ — sognando („Es gibt nur das Wandern“ —
träumend), Luigi Nonos letztem Werk, geht es um Ausweitung, um ein
Überschreiten von Grenzen. Um ein Weitergehen in Wahrnehmungsräume, die
zuvor verschlossen schienen. Ausgangspunkt ist Venedig, das Nono mit
seinen Klängen und seiner Kultur geprägt hat, ist ein offenes Ende der
Wanderer-Trilogie von „Caminantes ... Ayacucho“, „No hay caminos,
hay que caminar“ und dem letzten Werk, „Hay que caminar“ –
sognando. Es ist ein Monument der Stille.
Anton Bruckner errichtet in seiner 7. Sinfonie eine seiner Kathedralen. Sie ist ein Monument des Grandiosen und der alles überwindenden Zuversicht. In der Bearbeitung für Kammerorchester bekommt das Werk, das im Original für großes Orchester komponiert ist, eine andere Dimension. Es wirkt inniger, in sich gekehrter und damit noch intensiver. Diese Fassung ist ein Grenzgang ganz eigener Art.
In dem Bratschen-Duo „Viola, Viola“ (1997) sucht
George Benjamin „einen Klang von
fast orchestraler wandelbarer Dichte zu beschwören“. Entgegen dem
melancholischen Naturell des Instrumentes bestimmen schroffe, aufgeraute
Texturen das Bild. Mit bestechender Agogik realisieren die Solisten auf
engstem Raum Benjamins dichte Vernetzungen unterschiedlichster
Klangcharaktere und ziehen den Hörer mit zum Teil fulminanter Expressivität
in einen unwiderstehlichen Sog.
Hae-Lee Joo — Violine
Sarah Pires de Nascimento — Viola
Eric Schafer Liciardi — Viola
Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln,
Standort Wuppertal
Werner Dickel — Violine und Leitung
Veranstalter: Hochschule für Musik und Tanz Köln,
Standort Wuppertal
Eintritt frei
Der Tanz des Engels ist ein kommunikatives Projekt, möchte
Menschen unterschiedlicher musikalischer Vorbildung zusammenführen und
neue, ungeahnte Räume des musikalischen Ausdrucks öffnen. Der Workshop
richtet sich an Musiker gleichermaßen wie an interessierte Laien mit
fundierter Grundtechnik auf ihrem Instrument. Stimme und Sprache können eingesetzt werden.
Eine Klangfolie (eine Schichtung des Mendelssohnschen Chorsatzes: „Denn
er hat seinen Engeln befohlen“ … aus Psalm
91) bietet den Ausgangspunkt zu einer Klang–Spuren–Suche. Während der
zwei Workshoptage entwickeln die
Teilnehmenden improvisierend eine musikalische Choreographie, die
am Schluss, graphisch skizziert, in eine Art Komposition mündet.

Es besteht die Möglichkeit, durch das Kennenlernen und
Einsetzen von Live-Elektronik das Spektrum des eigenen Klanges zu
erweitern. Grundsätzlich ist der Workshop auch eine Möglichkeit, neue
Spieltechniken auf dem eigenen Instrument zu entdecken, und sich durch
einfache Improvisationsübungen von der Vorstellung frei zu machen, dass
die Präsenz eines Notentextes unabdingbar sei.
Der Workshop endet am 30. Mai 2010 mit einer Performance in der
Unterbarmer Hauptkirche, Wuppertal
Anmeldung zum Workshop
karola.pasquay@freenet.de
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V.
Teilnahmekosten: 40 € / ermäßigt 20 €
Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier (pdf-Datei).
Georg Philipp Telemann
(1681-1767)
Sonate g-Moll
Manuel de Falla
(1876 -1946)
Homenaje
Thomas Holland-Moritz (*1948)
„Im Schatten der fallenden Blüten“ (Uraufführung)
Nicolas Ng (*1979)
„Dragonseed in the Antipodes“ (Uraufführung)
Jim Skinger
„Goodbye Geordie“ (2004)
Ryohei Hirose
(1930-2008)
Ode I und II
Foto: © Ensemble Saitenwind
Als Gegenbewegung zur Musik der Zweiten Wiener Schule
entstand Anfang des 20. Jahrhunderts ein „Historismus“, in
dessen Verlauf nicht nur Alte Musik sondern auch historische Instrumente
wie Laute und Blockflöte wiederentdeckt wurden. Die Gitarre wurde dabei
gern als Ersatzinstrument synonym zur Laute verwendet.
Bis heute umgibt Gitarre und Blockflöte eine Aura des Historischen
oder Volkstümlichen. Verstärkt durch die Jugendbewegung und den
Aufbau der Jugendmusikschulen erlebten diese Instrumente im 20.
Jahrhundert einen unerhörten Aufschwung.
Es dauerte nicht lange, bis namhafte Komponisten die Popularität von
Blockflöte und Gitarre als Nährboden begriffen und künstlerisch
ausdrucksstarke Werke schufen. Eine wichtige Inspirationsquelle war dabei
auch der Einfluss der Musikethnologie. In Regionen,
in denen Zupf- und Flöteninstrumente zur nationalen Identität gehören, entstanden hervorragende Werke
mit spanischen, osteuropäischen oder asiatischen Stilmerkmalen.
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik
e.V.
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €
Der Tanz des Engels möchte als kommunikatives Projekt
Menschen unterschiedlicher musikalischer Vorbildung zusammenführen und
neue Räume musikalischen Ausdrucks öffnen.
Mendelssohns Chorsatz zu Psalm 91 „Denn er hat seinen Engeln befohlen“
war während zweier Workshoptage
Ausgangspunkt zu einer Klang-Spuren-Suche. Die Teilnehmenden entwickelten
improvisierend eine musikalische Choreographie und Komposition, deren
Ergebnis sie in diesem Konzert präsentieren.
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik
e.V.
Eintritt frei
Foto: © sonorfeo
„Ein Musikalisches Opfer“ von J. S. Bach ist eines der großen Meisterwerke der Kontrapunktik. Die kunstvollen Ausführungen des „königlichen Themas“ sind sehr komplex konstruiert, was ja nur bedeutet, dass dem Spieltrieb angesichts des gegebenen Themas phantasievoll, aber nach den geltenden Regeln der Kunst, nachgegangen wurde. Hier anknüpfend werden die Solisten von Concerto con Anima als Barockensemble und sonorfeo nach den Regeln der heutigen Kunst mit den entsprechenden modernen Instrumenten das Werk von 1747 im Jahr 2010 phantasievoll spiegeln.
Solisten von Concerto con Anima:
Monika Mayer — Traversflöte
Ingeborg
Scheerer — Barockvioline
Nicholas Selo — Barockcello
Markus Märkl —
Cembalo
sonorfeo:
Matthias Nahmmacher — Flöte
Ulrike Nahmmacher — Violine
Bettina Hagedorn — Violoncello
Reinhard Gagel — Klavier
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik
e.V.
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €
Das Motto der Biennale wird in diesem Konzert fast
bildhaft nachempfunden:
Das 2. Quartett von Peter Ruzicka verarbeitet den Tod Paul Celans und enthält
auch ein Zitat aus Gustav Mahlers 10. Sinfonie, — beginnt also „ganz
unten“.
Robert Schumanns 3. Quartett bringt Bewegung in die Szenerie, besonders
durch seinen letzten Satz.
Joseph Haydns Lerche schwingt sich dann in hohe
Lüfte und zuletzt gibt es eine filigrane Auflösung durch Matthias
Pintscher: Sein Stück skizziert die Zeichnung „Treatise on the Veil“
von Cy Twombly und ist nur noch ein Huschen, Hauchen und Verschleiern.
Foto: © Christina Feldhoff
Das Minguet Quartett wurde 1988 gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Neben der klassisch-romantischen Literatur konzentriert sich das Ensemble auf die Musik der Moderne und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen.
Minguet Quartett:
Ulrich Isfort — Violine
Annette Reisinger — Violine
Aroa Sorin — Viola
Matthias Diener — Violoncello
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik
e.V.
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €
Foto: © Kantorei Barmen-Gemarke
Julia Giebel — Sopran
Oratorienensemble der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort
Wuppertal
Wolfgang Kläsener — Orgel
Kantorei Barmen-Gemarke
Leitung: Lothar Düsterhus