Freitag, 30. April 2010, 19 Uhr
Vaillant Lagerhalle, Remscheid

Biennale-Eröffnungskonzert

Violeta Dinescu (*1953)
„Granatspiele“ für Ensemble (Uraufführung) 
„Notte di festa“ für Vibraphon 
„Satya I“ für Violine solo

Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke für Klavier op. 12,
daraus unter anderem „Aufschwung“

Violeta Dinescu ist die diesjährige Preisträgerin des „Johann-Vaillant- Kompositionspreises“, der alle zwei Jahre von der Vaillant Group gestiftet und von der Bergischen Gesellschaft für Neue Musik vergeben wird. 
Mit ihrem reichhaltigen und vielseitigen Werk gehört Dinescu zu den angesehensten Komponistinnen der Gegenwart. Ihr neuestes Stück „Granatspiele“ bezieht sich auf das Motto der Biennale und das namengebende Klavierstück von Robert Schumann mit dem Titel „Aufschwung“. Natürlich erklingt dieses berühmte Klavierstück zusammen mit einer Auswahl aus dem Zyklus der Fantasiestücke op. 12.

Ensemble der Bergischen Gesellschaft für Neue Musik:
Dirk Peppel — Flöte, Gerald Hacke — Klarinette, Ulrike Nahmmacher — Violine, Nora Niggeling-Neumann — Viola, Michael Hablitzel — Violoncello, Christian Roderburg — Schlagzeug, Florence Millet — Klavier

Foto: © R. Amend

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V.
Eintritt frei

  


Samstag, 1. Mai 2010, 17 Uhr
Rudolf-Steiner-Schule, Wuppertal

Response

Konzert mit Schulklassen der 
Albert-Schweitzer-Realschule (Remscheid), 
Geschwister-Scholl-Gesamtschule (Solingen-Ohligs), 
Rudolf-Steiner-Schule (Wuppertal) und mit dem 
Ensemble der Bergischen Gesellschaft für Neue Musik

Komponisten und Interpreten besuchen über mehrere Monate hinweg Schulklassen und animieren sie zu eigenen Kompositionen. Am Ende führen die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Komposition auf und besuchen eine von Profis gestaltete Aufführung Neuer Musik. Dies ist der Kerngedanke einer Projektform, die Anfang der 1980er Jahre entwickelt und 1988 nach Deutschland gebracht wurde. Seither wird Response als erfolgreichstes Modell zur schulischen Vermittlung zeitgenössischer Musik praktiziert.
Beim Response-Projekt im Rahmen der 8. Bergischen Biennale für Neue Musik begegnen Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe aus drei Schulen Interpreten, Komponisten und Konzertpädagogen. Seit Januar 2010 singen, musizieren, improvisieren sie und komponieren eigene Stücke. 
Beim Abschlusskonzert werden die Ergebnisse dieser Arbeit zusammen mit dem neuen Werk „Granatspiele“ der Komponistin Violeta Dinescu präsentiert.

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. in Kooperation mit der Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal
Eintritt nach Selbsteinschätzung


Donnerstag, 6. Mai 2010, 20 Uhr
Bergische Entwicklungsagentur, IHK-Gebäude, Solingen

ars subtilior

Eine konzertante Rauminszenierung

Die Gänge und Zimmer der Bergischen Entwicklungsagentur (im Gebäude der Industrie- und Handelskammer Solingen) verwandeln sich zu einer Spielwiese für die Kunst des Zitierens. Das Wuppertaler Ensemble Partita Radicale ließ sich von Musik aus dem späten 14. Jahrhundert inspirieren: der ars subtilior. Von dort spannt sich unter Einsatz moderner und alter Reproduktionsmedien ein vergnüglicher Bogen bis zur Gegenwart.

Partita Radicale — Ensemble für improvisierte und Neue Musik:
Karola Pasquay, Ortrud Kegel — Querflöte, Gunda Gottschalk — Violine, 
Thomas Beimel — Viola, Ute Völker — Akkordeon 

 Foto: © Partita Radicale

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V.
mit freundlicher Unterstützung der Bergischen Entwicklungsagentur
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €

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Samstag, 8. Mai 2010, 11 — 19 Uhr
> Das gesamte Programm des Orgeltags als pdf-Datei

Orgeltag

Foto: © R. Amend
 

11 Uhr Ev. Stadtkirche Remscheid
Ruth Forsbach an der
Beckerath-Orgel (1981)
ANRUFUNGEN
Franz Tunder (1614-1667), 
„Herr Gott, dich loben alle wir“ — Choralfantasie
Jörg Herchet (*1943), „43 Namen Gottes“ — Komposition 3 für Orgel
Johann Sebastian Bach (1685-1750), 
„Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ BWV 686
Jürg Baur (1918-2010), „Aus tiefer Not“ — Partita in drei Sätzen 
Johann Sebastian Bach, „Vater unser im Himmelreich“ BWV 682
Henning Frederichs (1936- 2003), 
„Vater unser im Himmelreich“ — Ciaconia
  
12 Uhr Ev. Stadtkirche Remscheid
Torsten Laux an der
Beckerath-Orgel (1981)
Boris Becker — Perkussion
Robert Schumann (1810-1856), 5. und 6. Fuge aus den 
Sechs Fugen über den Namen B A C H op. 60 für Orgel
Torsten Laux (*1965), Zwölf Psalmen für Orgel und Perkussion
Psalm 1 „Der Weg des Frommen, der Weg des Gottlosen“
Psalm 3 „Morgenlied in böser Zeit“
Psalm 4 „Ein Abendgebet“
Psalm 5 „Gebet um Leitung und Bewahrung“
Psalm 23 „Der gute Hirte“
Psalm 30 „Dank für Rettung aus Todesnot“
Psalm 46 „Ein feste Burg ist unser Gott“
Psalm 103 „Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes“
Psalm 121 „Der treue Menschenhüter“
Psalm 130 „Aus tiefer Not“
Psalm 137 „Klage der Gefangenen zu Babel“
Psalm 100 „Ein Aufruf zum Lobe Gottes“
Improvisation über B A C H für Orgel und Perkussion
  
14 Uhr St. Antonius, Wuppertal
Christoph Ritter an der Klais-Orgel
(1973)
Johann Pachelbel (1653-1706), Ciacona d-Moll
György Ligeti (1923-2006), Volumina
Heinrich Scheidemann (1596-1663), „Christ lag in Todesbanden“ 
Johann Sebastian Bach (1685-1750), „Christ ist erstanden“ BWV 627
Thierry Escaich (*1965), Cinq versets sur le Victimae Paschali
  
15 Uhr St. Antonius, Wuppertal
Roland Dopfer an der Klais-Orgel
(1973)
Olivier Messiaen (1908-1992), 
La Nativité du Seigneur (Die Geburt des Herrn):
III Desseins éternels (Ewige Ratschlüsse)
IV Le Verbe (Das Wort)
Johann Pachelbel (1653-1706), Ciacona f-Moll 
Olivier Messiaen, Livre d´orgue (Orgelbuch) 
IV Chants d’oiseaux (Vogelgesänge) für die Osterzeit
Georg Muffat (1653-1704), Toccata tertia
Olivier Messiaen, Les Corps glorieux (Die verklärten Leiber)
V Force et agilité des corps glorieux 
VI Joie et clarté des corps glorieux 
  
17 Uhr Ev. Luther-Kirche Solingen
Thomas Pehlken an der Weyland-Orgel
(1960)
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Zwei Präludien op. 39 
Hermann Schroeder (1904-1984), Beethoven-Variationen
Samuel Scheidt (1587-1654), „Vater unser im Himmelreich“
Thomas Pehlken (*1970), „Vater unser im Himmelreich“
Dietrich Buxtehude (1637-1707), Toccata manualiter BuxWV 164 
Frank Stanzl (*1970), Toccata minimal
  
18 Uhr Ev. Luther-Kirche Solingen
Ludwig Audersch an der Weyland-Orgel
(1960)

Johann Sebastian Bach (1685-1750), Praeludium Es-Dur, BWV 552/1
Ruth Zechlin (1926-2007), De sanctissima Trinitate: 1. Dominus Deus
Girolamo Frescobaldi (1583-1644), Toccata Cromaticha. Per l’Elevatione
Ruth Zechlin, De sanctissima Trinitate: 2. Jesus Christus 
Pablo Bruna (1611-1679), Tiento de falsas de 1.er tono
Ruth Zechlin, De sanctissima Trinitate: 3. Sanctus Spiritus
Johann Sebastian Bach, Fuge Es-Dur, BWV 552/2
  

Veranstalter: Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid 
Eintritt frei, Kollekte erbeten


Samstag, 8. Mai 2010, 20 Uhr
Immanuelskirche, Wuppertal

About Schumann

Michael Schultheis (*1985)
AufschwungAbschwung

Valentina Tebiakina (*1972)
Allusionen zu Schumann

Robert Schumann (1810-1856) 
„Aufschwung“ aus den Fantasiestücken für Klavier op. 12 
Instrumentierung: Lutz-Werner Hesse 2010 (Uraufführung)

Friederike Krois (*1981)
Aufschwünge

Johannes Marks (*1968)
Paraphrase III. Ein Fantasiestück

Foto: © Sinfonia — Das junge Orchester für Neue Musik in NRW

Vier aktuelle Kommentare zu Schumanns Klavierstück „Aufschwung“ aus den Fantasiestücken op. 12 bilden das Programm des Orchesters Sinfonia. 
Michael Schultheis’ minimalistisches Stück nimmt den Gestus der Vorlage bewusst zurück. Bei Valentina Tebiakina werden dagegen Reminiszenzen an das Original mit persönlichen musikalischen Gedanken montageartig verknüpft. Friederike Krois hat ein Werk geschaffen, das einzelne Elemente mal ernst, mal spielerisch aufgreift. Johannes Marks’ Komposition findet zu einer Architektur, die dem Original frei nachempfunden ist. Im Zentrum des Abends steht eine Instrumentierung des Klavierstücks für die Sinfonia-Besetzung von Lutz-Werner Hesse. So lässt sich ein unmittelbarer Bezug der neuen Kompositionen zu Schumanns „Original“ herstellen.

Sinfonia — Das junge Orchester für Neue Musik in NRW
Leitung: Johannes Marks

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. 
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €

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Dienstag, 11. Mai 2010, 20 Uhr
Immanuelskirche, Wuppertal 

Schlagzeug und Orgel 

Dimitri Schostakowitsch (1906-1975)
Zwischenspiel aus „Die Nase“ für Schlagzeugensemble

Petr Eben (1929-2008) 
Landschaften von Patmos für Orgel und Schlagzeug
1  Landschaft mit Adler
2  Landschaft mit Ältesten
3  Landschaft mit Tempel
4  Landschaft mit Regenbogen
5  Landschaft mit Pferden

William Albright (1944-1998) 
Halo

Lou Harrison (*1917) 
Concerto for Organ with Percussion-Orchestra

Schostakowitsch schuf 1927/28 die erste Komposition ausschließlich für Schlaginstrumente. Die drei weiteren Werke nähern sich der Besetzung Schlagzeug und Orgel sehr unterschiedlich: 
Petr Eben hat sich von fünf Bildern aus der „Offenbarung“ anregen lassen. 
Albright ist inspiriert von einem Lichtphänomen. (Ein Halo ist eine ringförmige Lichterscheinung um Sonne oder Mond, die durch Brechung oder Spiegelung an Eiskristallen in der Atmosphäre entsteht.) 
Harrison schließlich setzt in seinem fünfsätzigen Werk sein hier sehr umfangreich besetztes Schlagzeugorchester (mit einer Mixtur aus ungestimmten Metall-, Holz- und Fellinstrumenten sowie gestimmten Schlag- und Tasteninstrumenten) der solistischen Orgel mal begleitend, mal konkurrierend an die Seite.

Wolfgang Kläsener — Orgel
Christian Roderburg — Schlagzeug
Schlagzeugklasse der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal:
Salome Amend, Jonas Dometshauser, Benjamin Goessel, Markus Hengesbach, Daniel Pampuch, Vera Seedorf, Tobias Theis, Clemens Winter
Gäste: Michiko Tashiro (Klasse Prof. Scherrer) — Celesta
Frane Rusinovic (Klasse Prof. Millet) — Klavier

Fotos: © C. Roderburg

Veranstalter: Kantorei Barmen-Gemarke
in Zusammenarbeit mit der Bergischen Gesellschaft für Neue Musik
Eintritt frei, Spende zugunsten der STIFTUNG KANTOREI BARMEN GEMARKE erbeten


Mittwoch, 13. bis Sonntag, 16. Mai 2010
Evangelische Stadtkirche Remscheid / Vaßbender-Saal

Chorprojekt

Leider kann das Chorprojekt nicht in der vorgesehenen Weise stattfinden, da sich zu wenige Sänger für die beiden anspruchsvollen Werke von Bach (Motette zu acht Stimmen „Komm, Jesu, komm“ BWV 229) und Herchet (kantate zum letzten sonntag im kirchenjahr) angemeldet haben.

Das Konzert am Sonntag, 16. Mai, 17 Uhr 
findet mit einem geänderten Programm von Chor- und Instrumentalmusik statt.

Leitung: Ruth Forsbach

Proben
Donnerstag, 13. Mai 2010 (Christi Himmelfahrt) ab 11.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr
mit Pausen für Mahlzeiten und Gespräche
Freitag, 14. Mai 2010, ab 19.30 Uhr
Samstag, 15. Mai 2010, 10 Uhr bis 15 Uhr und ab 16.00 Uhr
Sonntag, 16. Mai 2010, ab 15 Uhr Generalprobe mit Instrumenten

Erfahrene Chorsängerinnen und -sänger, die offen für moderne Chormusik sind, sind herzlich dazu eingeladen. Die Proben sind so gelegt, dass auch Berufstätige daran teilnehmen können. Privatquartiere für auswärtige Gäste können auf Wunsch gestellt werden.

Anmeldung bis 20. April bei KMD Ruth Forsbach-Backhaus
Weitere Informationen zum Chorprojekt und ein Anmeldeformular finden Sie hier (pdf-Datei).

Veranstalter: Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid


Freitag, 14. Mai 2010, 19 Uhr
Skulpturenpark Waldfrieden, Pavillon

Romantik in der Moderne

Sándor Veress (1907-1992)
Introduzione und Coda für Klarinette, Violine und Violoncello
Arvo Pärt (*1935)
Für Alina für Klavier solo
Béla Bartók (1881-1945)
Kontraste für Klarinette, Violine und Klavier
Robert Schumann (1810-1856)
Aus den Märchenerzählungen op. 132 (1.Satz) für Klarinette, Viola und Klavier
György Kurtág (*1926)
Hommage à R. Schumann für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d
György Ligeti (1923-2006)
Etüde Arc-en-ciel für Klavier solo
Krzysztof Penderecki (*1933)
Quartett für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello

Liviu Neagu-Gruber — Violine
Momchil Terziyski — Viola
Vera Milicevic — Violoncello
Gerald Hacke — Klarinette
Verena Louis — Klavier

Veranstalter: Tony Cragg Foundation
Vorverkauf: An der Kasse des Skulpturenparks;
www.nrw-ticket.de, Tel. 0180 / 500 18 12 (14 Ct. / Min. Festnetz), 
ELPI, Wuppertal Willy-Brandt-Platz 15, Tel. 0202 / 45 55 61; 
Ticket Zentrale Wuppertal, Armin-T.-Wegener-Platz 5, Tel. 0202 / 45 45 55
Eintritt für das Konzert: 19 € / ermäßigt 13 €
Mit anschließendem Abendessen der „Palette in der Villa Waldfrieden“: 68 €  (Reservierungen hierfür: Tel. 0202 / 50 62 81)


Sonntag, 16. Mai 2010, 17 Uhr
Evangelische Stadtkirche Remscheid

Abschlusskonzert zum Chorprojekt

Leider kann das Chorprojekt nicht in der vorgesehenen Weise stattfinden, da sich zu wenige Sänger für die beiden anspruchsvollen Werke von Bach (Motette zu acht Stimmen „Komm, Jesu, komm“ BWV 229) und Herchet (kantate zum letzten sonntag im kirchenjahr) angemeldet haben.

Das Konzert am Sonntag, 16. Mai, 17 Uhr 
findet mit einem geänderten Programm von Chor- und Instrumentalmusik statt:

Jörg Herchet (*1943) 
aus „43 Namen Gottes“ für Orgel Heft 5, Nr. XXIII (2009)
Arvo Pärt
(*1935) Da pacem Domine
für 4 Stimmen (2004/06)
Johann Christian Schickhard
(1680-1762) 
Concerto G-Dur für 4 Altblockflöten und Basso continuo
Steve Reich (*1936)
Clapping hands (Schlagzeug solo)
Gregorianik 
Veni creator spiritus
Henning Frederichs
(1936-2003)
Veni creator, imple (für Orgel, 1986)
Jacob van Eyck
(1590-1657)
Pavane „Lacrymae“ für Sopranflöte solo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Es ist genug (4-stimmiger Choral)
Henning Frederichs 
Klagelaute (1995), Motette nach Psalm 10 für 4-8 Stimmen
Steve Reich 
Solo für zwei Marimbaphone
Ryohei Hirose (1930-2008)
Ode I für 2 Blockflöten
Johann Sebastian Bach 
Jesus, unser Trost und Leben (Chor und B.c.)
William Albright (1944-1998)
An Alleluia Super-Round (1973) for eight or more Singers and Instruments

Kammerchor des Chorprojektes der 8. Bergischen Biennale
Carola Enke-Gregull, Katja Machan-Gier, Astrid Ruckebier, 
Andreas von Pavel — Blockflöte
Marieluise Becker — Gambe
Salome Amend, Tobias Theis — Schlagzeug
Leitung und Orgel: Ruth Forsbach

Veranstalter: Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid 
Eintritt nach Selbsteinschätzung (Richtwert 10 €)

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Montag, 17. Mai 2010, 20 Uhr
Historische Stadthalle Wuppertal 

Johannisberg-Quartett

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Nr. 6 B-Dur op. 18
Elena Firsova (*1950)
Streichquartett Nr. 10 op. 84 
„Reflecting on Beethovens Nr. 6 B-Dur op. 18“
Leoš Janáček (1854-1928)
Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“

Leoš Janáčeks Streichquartett Nr. 2 verweist mit seiner Überschrift „Intime Briefe“ auf außermusikalische Inhalte. Auch in Elena Firsovas Streichquartettkompositionen ist das Lyrische, Bildhafte wesentlich, wie die programmatischen Titel ihrer Werke verdeutlichen. Das Streichquartett Nr. 10, „La Malinconia“, hat sie Beethoven gewidmet. 
In diesem Konzert erklingen sowohl Beethovens op. 18 Nr. 6 als auch Firsovas „Antwort“ auf dieses berühmte Streichquartett.

Foto: © Bettina Osswald

Johannisberg-Quartett:
Ulrike Nahmmacher — Violine
Martin Roth — Violine
Jens Brockmann — Viola
Christine Altmann — Violoncello

Veranstalter: Sinfonieorchester Wuppertal
VVK: TopTicket, Tel. 0202 / 569 44 44 | Tickets online bestellen  
Eintritt: 12,55 € (alle Plätze)


Dienstag, 18. Mai 2010, 20 Uhr
kunstraum basilica, Remscheid

Tri-A-tonus 

Eine Performance aus Musik, Sprache und Tanz zu (frei bearbeiteten) Werken von:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Siciliano aus der Sonate für Flöte und Cembalo, BWV 1031
Johann Sebastian Bach
Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine, 
Chor aus der Johannes-Passion, BWV 245 (1724)
Hanns Eisler (1898-1962)
„Die Fabriken“ aus dem Film „Kuhle Wampe“ (1932)
Thelonious Monk (1917-1982)
Reflections, Jazzballade für Querflöte, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug
Charlotte Ortmann (*1985)
Drahtseilakt, Jazzsuite in drei Sätzen (2009)
Charlotte Ortmann 
Flowers in the wind, Motiv und Gospelsong (2009)
Peter Ortmann (*1951)
Entfernung von der Vergangenheit, op. 5, Polka mit jazzmodalen Einschüben
Peter Ortmann 
Wupperkotten, op. 31, Sequenz im Jazzstil für Sopransaxophon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug (Uraufführung)
Robert Schumann (1810-1856)
Aufschwung, op. 12, No. 2

Foto: Peter-Ortmann-Quartett, © Michael Sieber/rga

„Tri-A-tonus“ ist eine Anspielung sowohl auf das markante Intervall Tritonus (bei Bach bis Charlie Parker) als auch auf die künstlerische Gemeinschaft aus Tanz, Sprache und Musik, denn die Performance bedient sich der Elemente Töne/Klänge/Rhythmen, Worte/Sätze/Gesten und Bewegung. Melodien und Harmonien alter Musik weisen auf künftige Entwicklungen z.B. im Jazz hin. Texte, Sprachexperimente und Tanz begleiten und erläutern die musikalischen Beiträge von alter Musik bis zur Jazz-Avantgarde.

Hilke Kluth — Tanz
Heiner Waniek — Sprache
Peter-Ortmann-Quartett

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. 
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €

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Mittwoch, 26. Mai 2010, 20 Uhr
Lichtturm Johannes Dinnebier, Solingen 

„... tessons de son ...“

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Trio op. 9 Nr. 1 G-Dur (1798)
In-Sun Cho
Frühlingslicht
Paul Hindemith
(1895–1963)
1. Streichtrio op. 34
Wilfried Maria Danner (*1956)
„... tessons de son ... ... essoufflé ... ... ad infinitum“ (Uraufführung)

Foto: © Neues Wuppertaler Streichtrio

„... tessons de son ...“ — „... Klangscherben ...“, Fragmente musikalischer Historie und Erinnerung, verschmelzen mit Gegenwärtigem zu neuer, lebendiger Gestalt.
Kaum ein Konzertort wäre sinnfälliger als das Kaleidoskop des Lichtturms, um Beethovens gattungsbildendes Ur-Trio im Rückspiegel der Moderne zu erleben.

Neues Wuppertaler Streichtrio:
Jakob Schatz — Violine
Michael Gehlmann — Viola
Denis Krotov — Violoncello

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. 
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €


Donnerstag, 27. Mai 2010, 20 Uhr 
Vaßbender-Saal, Remscheid 

Frau im Spiegel 

Ruth Schonthal (1924-2006)
Seven Songs of Love and Sorrow
Text: Emily Dickinson
Robert Schumann (1810-1856)
Frauenliebe und -leben op. 42
Text: Adelbert von Chamisso
Ben Moore (*1960) 
„So free am I“ (Seven Settings of Poems by Women) 
Text: Clément Marot, Gilles Daurigny, Lancelot Carle, Claude Chappuys und 
anonyme Überlieferungen
Wilhelm Killmayer (*1927) 
Blasons anatomique du corps feminin 
Text: Amy Lowell, Katherine Philips, Anna Wickham, Dorothy Parker, Muriel Rukeyser und anonyme Überlieferungen buddhistischer Nonnen

Ein Liederabend, der Frauenbilder aus verschiedenen Perspektiven und Zeitepochen zusammenträgt und zahlreiche Facetten des Frauenliebens und -lebens beleuchtet

Foto: © S. Patzke, H. Morrison © actors photography, © T. Tismar 

Steffanie Patzke — Sopran
Hannah Morrison — Sopran
Tanja Tismar — Klavier

Veranstalter: Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid 
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €

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Freitag, 28. Mai 2010, 19 Uhr
Immanuelskirche, Wuppertal 

Annäherungen an Luigi Nono

Tanzperformance

26 Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse des Gymnasiums Sedanstraße entwickeln in Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz eigene Bewegungsabläufe und Szenen. Sie gehen dabei von ihren Assoziationen zum Musikstück „Hay que caminar“ von Luigi Nono aus und fügen die Szenen passend oder kontrastierend zur Musik zu einer Choreographie zusammen. 
Studierende, Schülerinnen und Schüler erhalten bei diesem Projekt die Möglichkeit, sich intensiv mit performativen Prozessen zu beschäftigen und künstlerische Ausdrucksformen in Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik zu finden. 

Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal Schülerinnen und Schülern des Gymansiums Sedanstraße, Wuppertal 
Leitung: Corinna Vogel

Veranstalter: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal 
Eintritt frei


Freitag, 28. Mai 2010, 19.30 Uhr
Immanuelskirche, Wuppertal 

Monumente

Luigi Nono (1924-1990) 
„Hay que caminar“ — sognando für zwei Violinen 

Anton Bruckner (1824-1896) 
Sinfonie Nr. 7 E-Dur 
Bearbeitung für Kammerorchester (Klarinette, Horn, Harmonium, Klavier vierhändig und Streichquintett) von Hanns Eisler, Karl Rankl und Erwin Stein 

George Benjamin (*1960)
Viola, Viola

Zwei echte „Monumente“, die unterschiedlicher nicht sein könnten, erklingen in diesem Konzert. 
In „Hay que caminar“ — sognando („Es gibt nur das Wandern“ — träumend), Luigi Nonos letztem Werk, geht es um Ausweitung, um ein Überschreiten von Grenzen. Um ein Weitergehen in Wahrnehmungsräume, die zuvor verschlossen schienen. Ausgangspunkt ist Venedig, das Nono mit seinen Klängen und seiner Kultur geprägt hat, ist ein offenes Ende der Wanderer-Trilogie von „Caminantes ... Ayacucho“, „No hay caminos, hay que caminar“ und dem letzten Werk, „Hay que caminar“ – sognando. Es ist ein Monument der Stille. 

Anton Bruckner errichtet in seiner 7. Sinfonie eine seiner Kathedralen. Sie ist ein Monument des Grandiosen und der alles überwindenden Zuversicht. In der Bearbeitung für Kammerorchester bekommt das Werk, das im Original für großes Orchester komponiert ist, eine andere Dimension. Es wirkt inniger, in sich gekehrter und damit noch intensiver. Diese Fassung ist ein Grenzgang ganz eigener Art. 

In dem Bratschen-Duo „Viola, Viola“ (1997) sucht George Benjamin „einen Klang von
fast orchestraler wandelbarer Dichte zu beschwören“. Entgegen dem melancholischen Naturell des Instrumentes bestimmen schroffe, aufgeraute Texturen das Bild. Mit bestechender Agogik realisieren die Solisten auf engstem Raum Benjamins dichte Vernetzungen unterschiedlichster Klangcharaktere und ziehen den Hörer mit zum Teil fulminanter Expressivität in einen unwiderstehlichen Sog.

Hae-Lee Joo — Violine
Sarah Pires de Nascimento — Viola
Eric Schafer Liciardi — Viola
Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal 
Werner Dickel — Violine und Leitung 

Veranstalter: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal  
Eintritt frei


Samstag, 29. Mai 2010, 11 — 14 und 15 — 19 Uhr
Sonntag, 30. Mai. 2010, 12 — 15.30 Uhr
Unterbarmer Hauptkirche, Wuppertal 

Der Tanz des Engels

Ein Mendelssohn-Remix
Improvisationsworkshop

Der Tanz des Engels ist ein kommunikatives Projekt, möchte Menschen unterschiedlicher musikalischer Vorbildung zusammenführen und neue, ungeahnte Räume des musikalischen Ausdrucks öffnen. Der Workshop richtet sich an Musiker gleichermaßen wie an interessierte Laien mit fundierter Grundtechnik auf ihrem Instrument. Stimme und Sprache können eingesetzt werden.
Eine Klangfolie (eine Schichtung des Mendelssohnschen Chorsatzes: „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ … aus Psalm 91) bietet den Ausgangspunkt zu einer Klang–Spuren–Suche. Während der zwei Workshoptage entwickeln die Teilnehmenden improvisierend eine musikalische Choreographie, die am Schluss, graphisch skizziert, in eine Art Komposition mündet.

Es besteht die Möglichkeit, durch das Kennenlernen und Einsetzen von Live-Elektronik das Spektrum des eigenen Klanges zu erweitern. Grundsätzlich ist der Workshop auch eine Möglichkeit, neue Spieltechniken auf dem eigenen Instrument zu entdecken, und sich durch einfache Improvisationsübungen von der Vorstellung frei zu machen, dass die Präsenz eines Notentextes unabdingbar sei.
Der Workshop endet am 30. Mai 2010 mit einer Performance in der Unterbarmer Hauptkirche, Wuppertal

Karola Pasquay — Flöte, Stimme
Kai Angermann — Live-Elektronik
Uwe Fischer-Rosier — Perkussion, Gongs

Anmeldung zum Workshop
karola.pasquay@freenet.de
Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V.
Teilnahmekosten: 40 € / ermäßigt 20 €

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier (pdf-Datei).

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Samstag, 29. Mai 2010, 20 Uhr 
Galerie der Stadt Remscheid

Aufwind

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Sonate g-Moll
Manuel de Falla (1876 -1946)
Homenaje
Thomas Holland-Moritz (*1948)
„Im Schatten der fallenden Blüten“ (Uraufführung)
Nicolas Ng (*1979)
„Dragonseed in the Antipodes“ (Uraufführung)
Jim Skinger
„Goodbye Geordie“ (2004)
Ryohei Hirose (1930-2008)
Ode I und II

Foto: © Ensemble Saitenwind

Als Gegenbewegung zur Musik der Zweiten Wiener Schule entstand Anfang des 20. Jahrhunderts ein „Historismus“, in dessen Verlauf nicht nur Alte Musik sondern auch historische Instrumente wie Laute und Blockflöte wiederentdeckt wurden. Die Gitarre wurde dabei gern als Ersatzinstrument synonym zur Laute verwendet. 
Bis heute umgibt Gitarre und Blockflöte eine Aura des Historischen oder Volkstümlichen. Verstärkt durch die Jugendbewegung und den Aufbau der Jugendmusikschulen erlebten diese Instrumente im 20. Jahrhundert einen unerhörten Aufschwung.
Es dauerte nicht lange, bis namhafte Komponisten die Popularität von Blockflöte und Gitarre als Nährboden begriffen und künstlerisch ausdrucksstarke Werke schufen. Eine wichtige Inspirationsquelle war dabei auch der Einfluss der Musikethnologie. In Regionen, in denen Zupf- und Flöteninstrumente zur nationalen Identität gehören, entstanden hervorragende Werke mit spanischen, osteuropäischen oder asiatischen Stilmerkmalen.

Ensemble Saitenwind:
Katja Machan-Gier — Blockflöte
Astrid Ruckebier — Gesang / Blockflöte
Oliver Gier — Gitarre
Marco Schmidt — Gitarre

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. 
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €


Sonntag, 30. Mai 2010, 17 Uhr 
Unterbarmer Hauptkirche, Wuppertal 

Der Tanz des Engels 

Performance zum Abschluss des Improvisationsworkshops

Der Tanz des Engels möchte als kommunikatives Projekt Menschen unterschiedlicher musikalischer Vorbildung zusammenführen und neue Räume musikalischen Ausdrucks öffnen. 
Mendelssohns Chorsatz zu Psalm 91 „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ war während zweier Workshoptage Ausgangspunkt zu einer Klang-Spuren-Suche. Die Teilnehmenden entwickelten improvisierend eine musikalische Choreographie und Komposition, deren Ergebnis sie in diesem Konzert präsentieren.

Teilnehmende des Workshops — Instrumente, Stimme
Karola Pasquay — Flöte, Stimme
Kai Angermann — Live-Elektronik
Uwe Fischer-Rosier — Perkussion, Gongs

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. 
Eintritt frei


Montag, 31. Mai 2010, 20 Uhr 
Kirche in der City, Wuppertal

Zwei Musikalische Opfer

spielen — spiegeln — spielen

Foto: © sonorfeo

„Ein Musikalisches Opfer“ von J. S. Bach ist eines der großen Meisterwerke der Kontrapunktik. Die kunstvollen Ausführungen des „königlichen Themas“ sind sehr komplex konstruiert, was ja nur bedeutet, dass dem Spieltrieb angesichts des gegebenen Themas phantasievoll, aber nach den geltenden Regeln der Kunst, nachgegangen wurde. Hier anknüpfend werden die Solisten von Concerto con Anima als Barockensemble und sonorfeo nach den Regeln der heutigen Kunst mit den entsprechenden modernen Instrumenten das Werk von 1747 im Jahr 2010 phantasievoll spiegeln.

Solisten von Concerto con Anima: 
Monika Mayer — Traversflöte
Ingeborg Scheerer — Barockvioline
Nicholas Selo — Barockcello
Markus Märkl — Cembalo

sonorfeo: 
Matthias Nahmmacher — Flöte
Ulrike Nahmmacher — Violine
Bettina Hagedorn — Violoncello
Reinhard Gagel — Klavier

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. 
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €

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Dienstag, 1. Juni 2010, 20 Uhr 
Historische Stadthalle Wuppertal 

Minguet Quartett

Peter Ruzicka (*1948)
2. Streichquartett „... FRAGMENT ...“ (1970)
Robert Schumann (1810-1856)
Streichquartett op. 41 Nr. 3 A-Dur (1842)
Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett op. 64 Nr. 5 „Die Lerche“ (1790)
Matthias Pintscher (*1971)
Study IV for Treatise on the Veil (2008)

Das Motto der Biennale wird in diesem Konzert fast bildhaft nachempfunden:
Das 2. Quartett von Peter Ruzicka verarbeitet den Tod Paul Celans und enthält auch ein Zitat aus Gustav Mahlers 10. Sinfonie, — beginnt also „ganz unten“.
Robert Schumanns 3. Quartett bringt Bewegung in die Szenerie, besonders durch seinen letzten Satz. 
Joseph Haydns Lerche schwingt sich dann in hohe Lüfte und zuletzt gibt es eine filigrane Auflösung durch Matthias Pintscher: Sein Stück skizziert die Zeichnung „Treatise on the Veil“ von Cy Twombly und ist nur noch ein Huschen, Hauchen und Verschleiern.

Foto: © Christina Feldhoff

Das Minguet Quartett wurde 1988 gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Neben der klassisch-romantischen Literatur konzentriert sich das Ensemble auf die Musik der Moderne und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen.

Minguet Quartett:
Ulrich Isfort — Violine
Annette Reisinger — Violine
Aroa Sorin — Viola
Matthias Diener — Violoncello

Veranstalter: Bergische Gesellschaft für Neue Musik e.V. 
Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €


Samstag, 5. Juni 2010, 18 Uhr
Immanuelskirche, Wuppertal

Aufschwung!

Robert Schumann (1810-1856)
Missa sacra op. 147
Adolf Gebauer (*1941)
Kyrie (Uraufführung) 
Dieter Schnebel (*1930) 
Gloria aus: Missa brevis 
Lutz-Werner Hesse (*1955)
Credo (Uraufführung) 
Maurice Duruflé (1902-1986)
„Tota pulchra es Maria“ aus: Quatre motets sur des thèmes grégoriens 
André Caplet (1878-1925)
Sanctus, Benedictus, O salutaris hostia aus: Messe á trois voix 
Francis Poulenc (1899-1963)
Agnus Dei aus: Messe sol majeur

Foto: © Kantorei Barmen-Gemarke

Julia Giebel — Sopran
Oratorienensemble der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal
Wolfgang Kläsener — Orgel
Kantorei Barmen-Gemarke
Leitung: Lothar Düsterhus

Veranstalter: Kantorei Barmen-Gemarke 
in Zusammenarbeit mit der Bergischen Gesellschaft für Neue Musik
Eintritt: 20 € / 15 € / 10 € / Ermäßigung jeweils 50 %
Vorverkauf: Musikhaus Landsiedel-Becker, Musik Kremer, Infozentrum Döppersberg

 

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